| In Anlehnung an die Quelle |
| Seelische Gewalt | |||
|
Sich ständig wiederholende seelische Gewalt ist in Familie und Beruf (Mobbing) anzutreffen. Der Täter ist meist ein extrem selbstsüchtig bzw. narzisstisch veranlagter Mensch. Dieser zielt darauf ab, das Opfer ohne Einsatz von körperlicher Gewalt zu erniedrigen und ihm die Selbstachtung zu nehmen, um das eigene Selbstwertgefühl zu stärken. Seine perversen Aggressionen drücken sich z.B. in Blicken und Gesten, in abfälligen und sarkastischen Bemerkungen, in systematisch eingesetzten Lügen, widersprüchlichen Botschaften und Missachtung des Opfers aus. Es ist schwer, sich gegen diese heimtückischen Gewalt zu wehren, die keine äußeren Spuren hinterlässt, nicht beweisbar, und oft nur schwer benennbar ist. Der Täter quält sein Opfer bis zu mehrere Jahre, zunächst um ihn zu unterwerfen und seine psychische Stabilität zu zerstören. Die Gewalt steigert sich, und in einer zweiten Phase kommt es zu einem offenen Konflikt, in dem der Täter versucht, das Opfer endgültig zu zerstören und z.B. aus der Firma zu vertreiben. |
| Der Täter | |||
|
Der extrem narzisstische Täter leidet unter einer Persönlichkeitsstörung. Er empfindet nicht das geringste Mitgefühl mit dem Leid anderer. Ganz im Gegenteil, er muss andere abwerten um sich selbst gut zu fühlen.
|
| Das Opfer | |||
|
Das Opfer wird gezielt vom Täter ausgesucht. Nicht weil es irgendein Fehlverhalten oder eine Straftat begangen hätte. Nein, der Grund ist einfach, dass der Täter bei dem Opfer die größte Befriedigung seiner perversen Aggressivität empfindet. Folgende Eigenschaften des Opfers sind anzutreffen:
|
| Die Umgebung | |||
Die Umgebung nimmt die auf das Opfer
gerichteten hinterhältigen Aggressionen des Täters offenbar
nicht wahr und schreitet nicht ein. Dies kann einerseits daran liegen,
dass der Täter sehr subtil vorgeht. Andererseits manipuliert
der Täter die Umgebung und bringt sie auf seine Seite. Viele
andere Punkte spielen auch eine Rolle. Es wird im folgenden von einem
beruflichen Szenario ausgegangen.
|
| Der Ablauf - Phase : Die Unterwerfung des Opfers | |||
|
Der Täter verfolgt das Ziel zunehmend Macht zu gewinnen und das Opfer zu unterwerfen. Dazu verwirrt und lähmt er das Opfer, indem er ihm zeigt, dass sein moralisches Wertsystem nicht funktioniert. Er provoziert sein Opfer mit seiner gefühlslosen, narzisstischen Aggression. Er setzt es unter andauernden Stress setzen. Ohne jedes Mitgefühl zeigt es seine ungerechtfertigte Missbilligung und Geringschätzung des Opfers. Die Mittel des Täters werden weiter unten aufgelistet. Im weiteren zeitlichen Verlauf wird die Abwehr des Opfers weitergeschwächt
und sein Selbstvertrauen geraubt. Die psychische Stabilität
des Opfers wird angegriffen.
|
| Mittel des Täters | |||
|
Der narzisstisch aggressive Täter bedient sich virtuos folgender Mittel.
Weitere Mittel des Täters um das Opfer vor der Gruppe schlecht zu machen.
|
| Phase 2: Die Zerstörung | |||
|
In der ersten Phase wurden die Opfer gelähmt, in dieser versucht der Täter sie zu zerstören. Die Aggressionen des Täters werden maximal verschärft. Auslösende Momente für die zweite Phase können sein:
Das Opfer gerät in einen permanenten Stresszustand. Es
verliert seine Spontaneität, es wird je nach Veranlagung
streitsüchtig oder ausweichend. Je nach Häufigkeit
der Angriffe, leidet das Opfer unter Stresssymptomen:
Herzklopfen, Beklemmungsgefühle, Atemnot, Erschöpfung,
Schlafstörungen, Nervosität, Reizbarkeit, Kopfschmerzen,
Verdauungsstörungen, Unterleibsschmerzen. Ein chronischer
Stresszustand kann zum Auftreten eines allgemeinen inneren Angstzustands
führen - mit anhaltender Furcht und Furchtvorwegnahme,
ängstlichen Grübeleien, die schwer zu beherrschen
sind, kurzum einem Zustand ständiger Spannung und übermäßiger
Wachsamkeit.
|
| Phase 3: Nach der Trennung | |||
|
Irgendwann löst sich die Situation durch eine Trennung vom Opfer und Täter. Meist ist es so, dass der Täter siegt, und das Opfer sein Feld räumt.
|
| Ratschläge | |||
|