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Soziale Phobie Kompendium - hilfreiche Texte

Hilfreiche Texte

Drucklayout vs. Onlinelayout
  1. Rechte
  2. Manipulation mittels Schuldgefühlen
  3. Vermeindliche Vorteile der Schüchternheit
  4. Nur für heute
  5. Ich bin etwas ganz besonderes
  6. Ein neuer Tag
  7. Auf andere zugehen
  8. Man kann es nicht alle Recht machen
  9. Das innere Kind in uns

 

Rechte

  Ich habe das Recht:
  • dass es mir gut geht. Ich verdiene es, dass es mir gut geht!
  • meine Meinung zu ändern und Zusagen rückgängig zu machen.
  • dass mich etwas nicht interessiert.
  • nein zu sagen, ohne mich schuldig zu fühlen.
  • Fehler zu machen
  • andere um einen Gefallen zu bitten.
  • mein Verhalten nicht zu rechtfertigen.
  • so zu leben wie ich es möchte, solange ich die Rechte der anderen nicht verletze.

Sex

  • den Sex zu genießen,
  • nicht mit meinem Partner zu schlafen, wenn ich keine Lust habe.
  • die Initiative zu ergreifen.
  • mich selbst zu befriedigen und Spaß dabei zu haben.
  • mir sexuelle Phantasien zu machen, die nichts mit meinem Partner zu tun haben, während ich mit im schlafe.

In Anlehnung an Quelle

 

Manipulation mittels Schuldgefühlen

 
  • Ich mache alles für dich, und wenn ich Dich einmal um einen Gefallen bitte....
  • Du denkst immer nur an Dich...
  • Wenn Du mich wirklich lieben würdest...
  • Wenn Du das nicht machst, bringe ich mich um
  • Der andere heult Dich voll
  • Der andere schüchtert Dich durch Aggressionen oder Prügel ein.
  • Insbesondere Eltern setzten das Mittel der Schuldgefühle gerne ein. Nur weil es Deine Eltern sind, haben sie nicht dass Recht Dich mit Schuldgefühlen zu erpressen und dich dazu zu zwingen (eine Form der geistigen Vergewaltigung?) Dinge zu tun, die Dir wiederstreben, oder Dich frei zu entfalten.

 

 

Vermeindliche Vorteile der Schüchternheit

 
  • Die Schüchternheit ist der Sündenbock für alles Leid dass man erfährt. Man muss nicht die Verantwortung für sein Leben übernehmen. Du bist ein Märtyrer. Selbstmitleid ist schön
  • Andere Menschen treffen die Entscheidungen für Dich. Schon wieder drückst Du Dich vor der Verantwortung für Dein Leben. Andere mögen Dich dafür, dass sie Dich manipulieren können.
  • Schüchternheit ist tugendhaft. Anderen immer den Vorteil zu lassen ist ja so höflich. Aber es macht Dich krank.
  • Du kannst Konflikten aus dem Weg gehen. Du eckst nicht an. Du machst es allen Recht. Somit brauchst Du auch keine Schuldgefühle zu haben, jemand vor den Kopf zu stoßen oder abgelehnt zu werden.

In Anlehnung an Quelle

 

 

 

Nur für heute

 
  • Nur für heute will ich versuchen, diesen einen Tag zu leben - nicht mein ganzes Lebensproblem auf einmal anzupacken. Ich kann jetzt etwas tun, vor dem ich zurückschrecken würde, wenn ich das Gefühl hätte, ich müsste es mein ganzes Leben lang durchhalten.
  • Nur für heute will ich versuchen, glücklich zu sein, indem ich mir klarmache, dass mein Glück nicht davon abhängt, was andere tun oder sagen oder was um mich herum geschieht. Glück stellt sich ein, wenn ich mit mir in Frieden lebe.
  • Nur für heute will ich versuchen, mich auf das auszurichten, was ist - nicht erzwingen, dass sich alles nach meinen Wünschen richtet. Ich will meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit und meine Lebensumstände so annehmen, wie sie kommen.
  • Nur für heute will ich auf meine körperliche Gesundheit achten, ich will meine Verstandeskräfte üben, ich will etwas Spirituelles lesen.
  • Nur für heute will ich mir ein Programm machen. Ich will es machen, auch wenn ich es vielleicht nicht ganz genau befolge. Vor zwei Plagen will ich mich retten: Hast und Unentschlossenheit.
  • Nur für heute will ich aufhören zu sagen: "Wenn ich Zeit hätte." Ich werde nie für etwas "Zeit finden"; wenn ich Zeit haben will, muss ich sie mir nehmen.
  • Nur für heute will ich keine Angst haben. Insbesondere werde ich mich nicht davor fürchten, glücklich zu sein - und mich an den guten, schönen und liebenswerten Dingen im Leben erfreuen.
  • Nur für heute will ich mich annehmen und nach meinen besten Kräften leben.
Quelle: In Anlehnung an den Text der Selbsthilfegruppe EA: Emotion Anonymous.

 

 

Ich bin etwas ganz besonderes

 

Ich bin wirklich etwas ganz Besonderes. Ich mag mich so wie ich bin, und fühle mich gut. Obwohl ich mich ständig zu verbessern versuche und täglich besser werde, mag ich mich auch so, wie ich heute bin. Morgen, wenn ich mich noch mehr verbessert habe, werde ich mich auch mögen.

Auf der ganzen Welt gibt es tatsächlich niemanden, der so ist wie ich. Es hat niemanden wie mich je zuvor gegeben, und es wird auch nie so jemanden geben! Ich bin einzigartig vom Scheitel bis zur Sohle. In mancher Hinsicht mag ich vielleicht wie andere aussehen, klingen oder handeln, doch ich bin nicht sie. Ich bin ich selbst.

Ich wollte etwas ganz besonderes sein. Jetzt weiß ich, dass ich es bin. Ich möchte niemand anderes sein. Ich mag meine Gefühle, meine Gedanken und meine Art, wie ich Dinge angehe. Ich akzeptiere mich und erkenne an, wie ich bin. Ich besitze viele wunderbare Qualitäten. Ich habe Talente, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Ich habe sogar Talente, von denen ich noch gar nichts weiß. Ich entdecke ständig neue in mir.

Ich bin positiv! Ich bin zuversichtlich! Ich habe eine gute Ausstrahlung! Ich bin voller Leben. Ich mag das Leben und bin froh am Leben zu sein. Ich bin ein ganz besonderer Mensch, der einer ganz besonderen Zeit lebt. Ich bin Intelligent. Mein Bewusstsein ist schnell, wachsam, klug und humorvoll. Ich habe gute Gedanken und mein Bewusstsein sorgt dafür, dass sich die Dinge in meinem Leben gut entwickeln.


Ich bin voller Energie, Begeisterung und Lebenskraft. Ich bin aufregend. Es macht Spaß, ich selbst zu sein. Ich bin gerne mit anderen Menschen zusammen und andere gerne mit mir. Sie haben Interesse an dem, was ich sage und denke. Ich weiß mein Glück, die Dinge, die ich lerne, und alles, was ich je lernen werde, zu schätzen, solange ich nur am Leben bin. Ich bin herzlich, ernsthaft, ehrlich und natürlich! Ich bin all das und noch vieles mehr. All das gehört zu mir. Ich mag mich, so wie ich bin. Ich bin froh darüber, ich selbst zu sein.“

In Anlehnung an Quelle

 

Ein neuer Tag

 

Ein neuer Tag hat begonnen. Ich werde diesen Tag zu einem schönen Tag für mich machen und ihn mit einem Lächeln beginnen. Gleichgültig, wie schlecht das Gestern gewesen sein mag, es ist aus und vorbei. Was zählt, ist der heutige Tag.

Wenn ich auch nicht vorhersehen kann, was mir der heutige Tag alles bringen wird, so weiß ich doch eines ganz gewiss: Nichts kann so schlimm sein, dass ich damit nicht fertig werde. Mache ich einmal einen Fehler, oder laufen die Dinge nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe, dann bleibe ich ganz ruhig und denke daran, dass Fehler zwar bedauerlich sind, aber keineswegs furchtbar.

Als Mensch werde ich, solange ich lebe, immer Fehler machen. Statt mich dafür zu kritisieren und mich schlecht zu machen, werde ich ruhig und gewissenhaft nach den Ursachen suchen und so aus ihnen lernen.

Wenn mir heute im Laufe des Tages etwas gut geling, dann werde ich mich dafür loben und mich darüber freuen. Und es gibt immer etwas, worüber ich mich freuen kann.

Die Menschen, denen ich heute im Laufe des Tages begegnen werde, sind für mich nicht gefährlich. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie mir körperlichen Schaden zufügen werden. Wenn sie nur negativ über mich denken, werde ich es nicht erfahren. Wenn sie Negatives über mich sagen, dann kann mir das nichts anhaben. Das sind nur Worte, nur Meinungen der anderen. Meinungen können mich weder verändern, noch mir wehtun. Ich bleibe immer gleich. Ich akzeptiere mich so, wie ich bin. Ich mag mich, auch wenn andere mich nicht mögen. Ich bin liebenswert, so wie ich bin.

Andere haben das Recht, zu tun und zu sagen, was sie sagen. Sie müssen sich nicht um mich kümmern und nett zu mir sein, damit ich mich wohlfühlen kann. Ich bestimme, wie ich mich fühle.

Während meiner Arbeit erinnere ich mich daran, dass ich ein fehlerhafter Mensch bin. Wenn ich Fehler mache, werde ich das ruhig akzeptieren und nach ihren Ursachen suchen. So kann ich am ehesten verhindern, dass mir ein Fehler zweimal unterläuft, und ich fühle mich wohl. Es ist zwar bedauerlich, einen Fehler zu machen, aber bestimmt ist es keinen Katastrophe. Das Schlimmste, was ich mir vorwerfen kann, ist, dass ich, wie jeder andere Mensch auch, ein fehlerhafter Mensch bin. Gleichgültig, was andere von mir denken werden, es ändert sich daran nichts.

Ich bin für mich der wichtigste Mensch in meinem Leben, denn ich kontrolliere mein Leben. Deshalb werde ich so oft wie möglich lächeln und mich wohlfühlen. Manchmal wird mir das nicht so gut gelingen. Das zeigt dann nur, wie sehr ich es schon gewohnt bin, mich schlecht zu behandeln. Ich werde mich dann besonders anstrengen, mich gut zu fühlen.

Ich habe die Chance, diesen Tag zu einem schönen Tag für mich zu machen. Ich werde sie und mir damit einen Gefallen tun.“

 

Auf andere zugehen

 

Ich gehe einfach auf den anderen zu. Ich möchte ihn kennen lernen. Es kann mir nichts Schlimmes passieren. Entweder er geht auf mein Gesprächsangebot ein oder er lässt es. Wenn nicht, schade. Dann werde ich mich nach jemand anderen umschauen. Ob die anderen sein Desinteresse überhaupt wahrnehmen, weiß ich nicht. Wenn sie es sehen, weiß ich nicht, ob sie darüber lachen. Wenn ja, dann dürfen sie es. Deshalb bin ich noch lange kein Versager. Ich mache mir lediglich meine Fähigkeiten zunutze, Kontakt zu anderen aufzunehmen. Und ich tue etwas um meinen Wunsch nach Kontakt zu erfüllen.

Wie ich bei meinem Gesprächspartner ankomme, weiß ich nicht. Wenn er sich nicht mir mit unterhalten will, kann das viele Ursachen haben. Entweder hat er selbst Angst, ist nicht in Stimmung, ist müde, ist krank, findet mich nicht sympathisch, wartet auf jemand anderen. Wenn ich dabei rot werde oder stottere, ist das in Ordnung. Das darf er sehen. Er weiß dann lediglich von mir, dass ich aufgeregt bin. Das ist menschlich. Wenn er mich deshalb ablehnen sollte, dann ist das nur seine Meinung. Am Rotwerden ist nichts, was man ablehnen muss.

Wie der andere über mich denkt, wenn ich ihn anspreche, weiss ich nicht. Sollte er schlecht von mir denken, dann  sind das seine Phantasien. Ich weiß, dass ich mich nur unterhalten will. Mir kommt es darauf an, meinen Gesprächspartner kennen zulernen. Um ihn näher kennen zulernen, beginne ich mit etwas Alltäglichen. Wie er darüber denkt, ist seine Sache. Er kann das Gespräch auf ein anderes Thema lenken, wenn er möchte.

Es ist möglich, dass ich im Verlauf des Gesprächs den Faden verliere oder nichts mehr zum Gespräch beizutragen habe. Dann kann ich das Gespräch abbrechen oder eine Frage formulieren. Der andere ist ebenfalls für den Verlauf des Gesprächs zuständig. Es ist ganz normal, dass ein Gespräch manchmal zuende ist und man sich nichts mehr zu sagen hat. Das kann ich vor dem Gespräch noch nicht wissen, weil ich den anderen erst kennen lernen muss. Wenn der andere sich im Gespräch langweilt, dann kann er etwas dafür tun, um es für sich unterhaltsam zu machen.

Ich gebe jedem unbekannten Menschen eine Chance. Auch wenn ich schon schlechte Erfahrungen mit anderen Menschen gemacht habe, mich im Gespräch gelangweilt, überrumpelt oder ausgenutzt gefühlt habe, so kann doch diese Unterhaltung positiv verlaufen. Vielleicht lerne ich dieses Mal einen netten interessanten Menschen kennen.

In Anlehnung an Quelle

 

Man kann es nicht alle Recht machen

  Der Vater reitet auf einem Esel, während sein kleiner Junge nebenher läuft. Eine Stimme ruft: »Jetzt muss der arme kleine Junge mit seinen kleinen Beinchen neben dem Esel herlaufen, während der Vater auf dem Esel sitzt. So eine Rücksichtslosigkeit!«
Daraufhin steigt der Vater vom Esel ab und lässt seinen Jungen darauf reiten, während er nebenher läuft. Kaum sind sie ein paar Schritte des Wegs gegangen, ruft eine andere Stimme: »Jetzt schaut euch das an: der arme alte Vater mit seinen müden Knochen muss laufen, damit sein Sohn wie ein Pascha auf dem Esel reiten kann. So eine Frechheit.«
Beide, Vater und Sohn schauen sich an und der Vater steigt zu seinem Sohn auf den Esel. Doch kaum sind sie ein paar Schritte geritten, ruft eine andere Stimme: »Tierquälerei! Der alte und der junge Nichtsnutz haben nichts Besseres zu tun, als das arme Tier zu schinden.«
Vater und Sohn steigen beide vom Esel herunter und laufen neben ihm her. Doch wieder ruft eine Stimme: »Jetzt schaut euch die beiden Trottel an. Wozu habt ihr einen Esel, wenn er euch nichts nutzt?«

 

 

Das innere Kind in uns

 

- Liebe Dein inneres Kind -

Jeder von uns hat zwei verschiedene Persönlichkeitsaspekte: den Erwachsenen und das Kind.

  • der innere Erwachsenen: logisch denkender Teil, Handeln und Tun, unser Verstand, unser Ratio.
  • das innere Kind: fühlender, emotionaler Teil, auf der Suche nach Zuneigung und Geborgenheit.

Wir haben nie aufgehört Kinder zu sein. Mit der Zeit des Erwachsenwerdens haben wir nur gelernt unserer eigener Erwachsener zu werden. Wir kopieren z.B. das Verhalten unserer Eltern, wie wir es als Kind erfahren haben. Unser "Inneres Kind" sucht immer noch nach Zuneigung und Liebe. Wenn diese beiden Teile in Kontakt miteinander sind und zusammenarbeiten, entsteht ein Gefühl der Ganzheit.

Es ist wichtig, das innere Kind klar und positiv wahrzunehmen. In unserem Kulturkreis sind Kinder traditionell weniger wert als Erwachsene - sie werden als weniger wichtig und als weniger klug angesehen. Als Kinder haben wir uns meistens als machtlos erlebt. Deswegen bedeutet Kindsein für uns fast immer Machtlosigkeit und Bedeutungslosigkeit. Darüber hinaus halten wir unser inneres Kind häufig für einen Störenfried, weil uns in der Kindheit so oft gesagt wurde, dass wir schlecht wären und Unruhe und Sorgen verursachen würden. Da man uns als Kind nicht wirklich wertgeschätzt hat, mag es für uns selbst jetzt ebenfalls schwer sein, das Kind in uns zu schätzen. Wir halten es für unwichtig, brechen den Kontakt zu ihm ab und setzen so unsere Kindheitserfahrungen endlos weiter fort. Das ist ein Grund für unser Gefühl von Elend und Unglück.

Wir können das Kind auf unterschiedliche Weise betrachten: als Kind, das vom inneren Erwachsenen geliebt wird, und als Kind, das nicht geliebt, das kritisiert, vernachlässigt und vom inneren Erwachsenen verlassen wird. Seine Gefühle und sein Verhalten resultieren direkt daraus, ob der innere Erwachsene die Wünsche, Bedürfnisse und Gefühle des Kindes kennen lernen und die Verantwortung für sie übernehmen möchte oder ob er sich vor diesem Wissen und dieser Verantwortung schützen will.

Übung: Kontakt zum inneren Kind

Die folgende Übung dient der Bewusstwerdung oder dem Ausdruck von tieferen Gefühlen. Es geht darum, das Innere Kind wahrzunehmen und lebendig werden zu lassen.

Ausgangspunkt:

Ich nehme meine Gefühle undeutlich wahr
Ich leide unter einem Gefühl und suche Ausdruck, beispielsweise wenn ich mich gelangweilt, gereizt, aggressiv, traurig etc. fühle.

Ablauf:

Ich richte meine Aufmerksamkeit auf die Gefühle. Wo genau und wie fühle ich mich? Was geschieht mit meinem Körper, während ich genauer fühle? Zieht er sich zusammen, streckt er sich, welche Bewegungen entstehen? Ich lasse meinen Körper die Haltung einnehmen, die zu den Gefühlen passt oder die Bewegungen machen, die er machen will.

In dieser Haltung, mit diesen Gefühlen, wie alt fühle ich mich
jetzt? Ich verlasse meine normale Identität und werde ein Kind in diesem Alter. Als dieses Kind antworte ich auf folgende Fragen: Wie geht es dir? Was lässt dich so ... fühlen? Was ist geschehen? Was brauchst du, wonach sehnst du dich? Ich lasse das Kind seine Gefühle ausleben, weine, wenn ich traurig bin - tanze oder springe, wenn ich fröhlich bin, schimpfe oder wüte, wenn ich aggressiv bin, erlaube mir Angst zu haben, wenn ich ängstlich bin, suche Schutz, wenn ich Schutz brauche etc.

Wenn ich meine Gefühle empfunden oder ausgelebt habe kehre ich in meine normale Identität zurück und sinne nach: Was nehme ich aus der Übung mit? Was ist deutlicher geworden? Welche Bedürfnisse habe ich? Wie denke ich darüber? Wie kann ich dafür sorgen das zu bekommen, wessen ich bedarf?

Wenn ein Kind:

  • kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.
  • abgelehnt wird, lernt es zu kämpfen.
  • lächerlich gemacht wird. lernt es, schüchtern zu sein.
  • beschämt wird, lernt es, sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind:

  • Toleranz erlebt, lernt es, geduldig zu sein.
  • ermuntert wird, lernt es, Selbstvertrauen zu haben.
  • gelobt wird, lernt es, andere zu schätzen.
  • fair behandelt wird, lernt es Gerechtigkeit.
  • Sicherheit erlebt, lernt es zu vertrauen.
  • akzeptiert wird, lernt es sich selber zu mögen
  • Akzeptanz und Freundschaft erlebt, lernt es, in der Welt Liebe zu finden.

In Anlehnung an Quelle